Absprungrate
Die Bouncing Rate - auf Deutsch: Absprungrate - ist ein Key Performance Indicator (KPI) im Bereich der Internet-Werbeanalyse und Site-Statistics. Die Bouncing Rate, kurz auch Bounce Rate genannt, ist definiert als die prozentuale Anzahl der Internet-Nutzer, die eine Website besuchen und sofort wieder verlassen. Sie errechnet sich aus dem Verhältnis der Einmalbesucher zu allen Besuchern und dient den Webdesignern zur Beurteilung der Effektivität einer Website in Bezug auf die gesetzten Zielsetzungen. Es gibt zwei Arten der Messung von Bouncing: Bei der ersten verbleibt der Website-Besucher weniger als 5 Sekunden auf der Website kürzer als fünf Sekunden, und bei der zweiten schaut der Webseiten-Besucher nur eine einzige Webpage an und geht nicht auf tiefere Website-Ebenen. E-Commerce-Unternehmen verfolgen das Ziel, die Bouncing Rate zu minimieren und die Besucher zu einer längeren Verweildauer zu motivieren - und, damit die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs zu erhöhen. Die Entwicklung der Bouncing Rate über einen gewissen Zeitraum zu beobachten, bietet viele Hinweise auf die Attraktivität des Online-Angebots und deren Optimierung. Eine hohe Bounce Rate kann so interpretiert werden, dass der Content für die Besucher nicht relevant ist und damit die Marketingstrategie nicht die gewünschte Effektivität hat. Je geringer die Bounce Rate, desto effektiver ist die Website. Bounce Rates von 70 % und mehr werden als hoch angesehen und wenig effizient.
Anwendungsprogramm
Anwendungssoftware ist der Oberbegriff für alle Programme, die den Benutzer in seiner Anwendung unterstützen. Die Systemsoftware, insbesondere das Betriebssystem, bildet die Grundlage für die Anwendungssoftware. Diese reicht von der Textverarbeitung über Datenbank- und Tabellenkalkulation, über Software für Grafik- und Bildverarbeitung, über Umbruch- und Layout-Software, Management- und Kalkulationssoftware, Kommunikations- und Präsentationssoftware bis hin zu Software, die mathematische und naturwissenschaftliche Berechnungen und Simulationen unterstützt. Anwendungsprogramme sind häufig Standardsoftware. Es gibt aber auch branchen- und tätigkeitsspezifischen Software, die Individualsoftware, die auf spezifische Bedürfnisse abgestimmt ist und von Software- oder Systemhäusern entwickelt wird. Neueste Bezeichnung für ein Anwendungsprogramm ist "APP" abgeleitet von Application.
APR (Arbeitsplatzrechner)
Der Arbeitsplatzrechner bildet die unterste Ebenen in der betrieblichen Informationsverarbeitung, die durch Mainframes, Abteilungsrechner und Arbeitsplatzrechner gekennzeichnet ist. Von der Ausführung her sind Arbeitsplatzrechner Personal Computer und Workstations, die in Client-Server-Architekturen oder anderen vernetzten Strukturen arbeiten. Sie sind mit moderner Standardsoftware ausgestattet, unterstützen betriebsspezifische Programme und haben alle modernen Kommunikationsmittel. Der klassische Arbeitsplatzrechner ist der Desktop-PC.
Ausfallsicherheit
Die Ausfallsicherheit ist ein Merkmal von Computersystemen und Netzwerken, das den ausfall- und störungsfreien Dauerbetrieb charakterisiert. Zur Erhöhung der Ausfallsicherheit gibt es verschiedene Techniken und Verfahren mit denen Systeme und Übertragungsstrecken redundant ausgeführt, Versorgungsspannungen gesichert und Daten dupliziert werden. Ein Faktor zur Erhöhung der Ausfallsicherheit in Computersystemen ist die Wärmeableitung. Eine optimale Wärmeableitung und die Reduzierung der Umgebungstemperatur der elektronischen Komponenten erhöht die Ausfallsicherheit beträchtlich. Des Weiteren können in der Systemtechnik Serverfarmen eingesetzt werden, bei denen bei Ausfall eines Servers ein anderer dessen Aufgaben mit übernimmt. Die Netzwerktechnik nutzt hingegen ausfallsichere, redundante Netzwerkstrukturen und spielt daher für die Erhöhung der Ausfallsicherheit eine eher untergeordnete Rolle. Anders ist es bei der Versorgungsspannung. Für deren ständige Bereitstellung gibt es USV-Systeme, die dann in Funktion treten, wenn die Versorgungsspannung von starken Spannungsschwankungen beeinträchtigt wird oder ganz ausfällt. Was die Datenduplizierung angeht, so gibt es dafür verschiedene Verfahren für die Erstellung von Sicherungskopien, die Replikation der Daten und die Speicherung auf verschiedenen Servern, der Spiegelung von Festplatten oder des Striping von Datenblöcken, die mit RAID-Systemen realisiert werden.
AW (admin workstation)
Die Admin Workstation (AW) ist die Workstation des Systemverwalters, es handelt sich um einen Personal Computer im Intelligent Call Management (ICM), der zur Überwachung und Ausführung von Verbindungen dient. Darüber hinaus wird die Admin Workstation zur Modifikation der System-Konfiguration benutzt.
Back-Office-System
Ein Back-Office-System (BOS) ist ein Unternehmenssystem das der Straffung des gesamten Geschäftsbetriebs und der Abwicklung der Geschäftsprozesse dient. Für Back Offices gibt es die verschiedensten autarken und Web-basierten BOS-Systeme. Solche Systeme bieten Back Office Services, die den gesamten Produktions- und Lieferprozess unterstützen. Was die Web-basierten Back-Office-Systeme betrifft, so zeichnen sich diese durch eine hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an die Unternehmens- und Personalbelange an. Sie sind Plattform-unabhängig, jederzeit erweiterbar, die Software kann durch Updates schnell aktualisiert werden und residiert nicht auf den Personal Computern der Mitarbeiter.
Cmdlet
Ein einzelner Microsoft Powershell-Befehl heißt Commandlet (kurz Cmdlet). Das Commandlet besteht typischerweise aus drei Teilen: einem Verb, einem Substantiv und einer Parameterliste. Verb und Substantiv werden durch einen Bindestrich miteinander verbunden, die optionalen Parameter oder Schalter werden durch Leerzeichen mit vorangestellten Bindestrich angefügt. Daraus ergibt sich folgender Aufbau: Verb-Substantiv -Parameter1 -Parameter2.
Domäne
Im Internet oder anderen Computernetzen ist eine Domain oder Domäne eine logische Einheit von Computernetzwerken oder eine Gruppe zusammengehörender Computer, die über eine spezielle Adresse erreichbar sind. Die Adressenstruktur einer solchen Gruppe erkennt man beispielsweise bei der baumstrukturierten Namenshierarchie im Internet, bei denen die Domäne einen zusammenhängenden Teilbereich des Domain Name System (DNS) darstellt. Von der Syntax her besteht ein solcher Domainname aus einer Sequenz von Namen, die durch Punkte voneinander getrennt sind, beispielsweise www.durchgeblickt.de. Ein solcher Domänenname wird von hinten gelesen und beginnt mit der Top-Level-Domain (TLD) "de" (für Deutschland), gefolgt von der Second Level Domain (SLD) "durchgeblickt" und der Third Level Domain. Man unterscheidet zwischen interner und externer Domäne. Eine Externe Domain ist in der Regel aus dem Internet zu erreichen. Eine interne Domain gilt für Intranet Netzwerke.
E-Management
Das Electronic Management umfasst die Einbeziehung und Integration von Geschäftspartnern in die eigenen informationstechnologischen Abläufe. Da Netzwerke und IT-Infrastrukturen über die eigenen Unternehmensgrenzen hinausgehen, ist die ständige Verfügbarkeit für alle Teilnehmer an einem Geschäftsprozess unabdingbar. Um die Kommunikation und die Transaktionen zwischen Unternehmen reibungslos abzuwickeln, muss das E-Management Quality of Services (QoS) unterstützen. Dies setzt eine Skalierbarkeit der Übertragungsgeschwindigkeiten und Bandbreiten voraus, da viele Prozesse in Echtzeit ablaufen. Die Verfügbarkeit, Datensicherheit, Performance und Anpassungsfähigkeit an bestehende Geschäftsprozesse sind weitere Forderungen an ein modernes E-Management.
KPI (key performance indicator)
Ein Key Performance Indicator wird aus den vorhandenen Geschäftsdaten ermittelt. Beispiele solcher KPIs sind u.a. Umsatz, Umsatzsteigerung, verkaufte Stückzahl, Brutto- und Nettogewinn, Anzahl der Vollzeitstellen (Full Time Employment), Lohnkosten, Lohnstückkosten usw. Im Scorecarding werden diese Messgrößen in Relation zu Ziel- resp. Schwellwerten gesetzt. Die Ausprägung dieser Relation hängt vom Messwert und vom gewünschten Vergleich ab. Ein Zielwert kann z.B. der budgetierte Umsatz sein. Ein Schwellwert kann z.B. die Mindestabsatzmenge eines Produktes sein um die Kosten zu decken. Aus der Relation zwischen Messgröße und Ziel- resp. Schwellwerten ergibt sich eine Tendenz, die anzeigt wie gut die angestrebte Leistung erreicht wird. Dies wird häufig mit einer Ampelfunktion dargestellt. Bei roter Ampel geht es um Verlust, bei gelb ist der Gewinn unter den Erwartungen, bei grüner Ampel liegt der Gewinn in den Erwartungen oder darüber. Ein Key Performance Indicator kann besser sein, wenn er größer als erwartet (z.B. Umsatz), kleiner als erwartet (z.B. Kosten) oder möglichst nah am erwarteten Wert (z.B. Auslastung) ist. Der Begriff Key Performance Indicator (KPI) wird in der Business Intelligence (BI) oft auch weiter gefasst verwendet, als zentrale Kennzahl innerhalb einer Auswertungsstruktur. Auch im Netzwerkmanagement gibt es einen Key Performance Indicator. In diesem Kontext ist er auf die Lastverteilung und das Antwortzeitverhalten ausgerichtet.